Seit dem GlüStV 2021 hat der deutsche Markt zwei Ebenen. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder in Halle (Saale) erteilt seit dem 1. Januar 2023 bundesweite Erlaubnisse für virtuelle Automatenspiele nach § 22a und für Online-Poker — und führt dazu eine öffentliche Whitelist. Roulette, Blackjack, Baccarat und Live-Tische mit Croupier sind Sache der Länder; außerhalb Schleswig-Holsteins gibt es dafür kein bundesweites Angebot bei einem erlaubten Anbieter.
Die Whitelist ist das einzige Kriterium ohne Interpretation: ein Eintrag mit Firmierung und Erlaubnisdatum — oder keiner. Was dort nicht steht, hat keine deutsche Erlaubnis, unabhängig davon, was die Fußzeile einer Seite behauptet. Wie du den Eintrag in unter einer Minute findest, steht auf der Seite zur GGL-Lizenz.
Ein Detail hält sich hartnäckig in älteren Texten: «immer 1 € pro Spin». Die Stufe ist längst dreigeteilt — 1 € unter 21 Jahren, 3 € ab 21, bis 5 € je nach Spiel. Die Materialien wurden nicht nachgezogen, die Regel schon. Wer heute die alte Zahl liest, liest einen Stand vor der Anpassung.



























